Für eine gentechnikfreie, umwelt- und tierschutzgerechte Landwirtschaft

Ob auf der Straße, am Ackerrand, in Ministerien und Behörden, bei Veranstaltungen, in Projekten, Gremien und Netzwerken oder notfalls auch vor Gericht: Der Einsatz für eine ökologisch ausgerichtete, umwelt- und tierschutzgerechte Landwirtschaft ist seit je her eines der Kernthemen des BUND in Nordrhein-Westfalen.
Fast die Hälfte der Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt, und das hat maßgeblichen Einfluss auf die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt, den Zustand unserer Gewässer und des Grundwassers, den Boden und das Landschaftsbild. Im Kreis Höxter sind es sogar 60 %, davon 78 % als Acker- und 22 % als Grünland.
Die BUND-Aktivitäten haben viele Facetten und umfassen ein breites Themenspektrum von Tierhaltung über Gentechnik bis hin zu Agrarsubventionen, Biogas-Anlagen, Gülle, Ökolandbau, Streuobstwiesenschutz u.v.a.m. Mehr lesen ...
Wir haben es satt! - Agrarwende lostreten

Mit ihren Fußabdrücken fordern rund zehntausend Menschen am 16. Januar 2021 in Berlin die Agrarwende. Zum Auftakt des Superwahljahres trägt das "Wir haben es satt!"-Bündnis ein Meer aus Fußabdrücken vor das Kanzler*innenamt. So demonstriert die Agrarwende-Bewegung pandemiekonform für eine umweltfreundliche Agrarpolitik. "Agrarindustrie abwählen - Agrarwende lostreten!" lautet die Botschaft vor dem Amtssitz von Kanzlerin Merkel.
Statt für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf die Straße zu gehen, beteiligten sich in diesem Jahr rund 10.000 Menschen - kreativ und ausdrucksstark - von zu Hause aus: Unzählige Fuß- und Stiefelabdrücke sowie Treckerspuren mit Forderungen wurden nach Berlin geschickt. "Insekten retten", "kleinbäuerliche Strukturen statt Agrarsteppen", "lieber Gülle am Schuh als CDU" oder "Bewegungsfreiheit auch für Schweine" ist dort zu lesen.
Schon am Vormittag hatte eine Delegation von Bäuerinnen und Bauern aus Berlin und dem Umland vor der CDU-Zentrale ihrem Ärger über 15 Jahre verfehlte Unions-Agrarpolitik bei einer Protestkundgebung Luft gemacht. Mehr lesen ...
Schluss mit Glyphosat, Frau Dr. Merkel!

Mit einer Ablehnung der Wiederzulassung des Pflanzengiftes Glyphosat hätte die EU ein klares Zeichen gegen die Industriealisierung der Landwirtschaft und für den Schutz der biologischen Vielfalt sowie der Gesundheit der europäischen Bevölkerung setzen können. Nur durch die Stimme Deutschlands, in Gestalt des Unionspolitikers Christian Schmidt, konnte eine Wiederzulassung durchgesetzt werden. Schreiben Sie jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern Sie einen nationalen Ausstieg aus Glyphosat. Mehr lesen ...
Raus aus der Massentierhaltung

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft achtet das Wohl der Tiere, schützt Umwelt und Klima und liefert uns gute, gesunde Nahrung. Doch die Realität in Deutschland sieht anders aus: Beispielsweise werden männliche Küken am Tag ihrer Geburt getötet. Antibiotika für uns Menschen werden teils massenhaft im Tierstall eingesetzt. Und uns Verbrauchern wird das alles verschwiegen.
Die Massentierhaltung ist ein riesiges Problem in Deutschland. Jetzt nach der Bundestagswahl muss sich dringend etwas ändern. Schicken Sie eine Protest-Mail an die Parteivorsitzenden! Mehr lesen ...
A Place To Bee - Für eine Zukunft mit Bienen

In Deutschland sind mittlerweile 197 Wildbienenarten gefährdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht. Das ist kein Zufall, sondern eine Entwicklung, die sich verstetigt hat. Die industrielle Landwirtschaft, die Versiegelung von Flächen, der großflächige Einsatz von Pestiziden, aber auch der Hausgebrauch mit freiverkäuflichen Mitteln aus dem Baumarkt nehmen den Bienen die Lebensräume, lassen sie Hunger leiden und greifen ihr Nervensystem an. Helfen Sie, das Bienensterben zu stoppen! Mehr lesen ...
Bienengefährdende Pestizide: BUND gewinnt Rechtsstreit gegen Bayer

Der BUND hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. Nach dem am 11. März 2015 verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkungen sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizidprodukte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt. Mehr lesen ...