Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Kreisgruppe Höxter

Wildbienen

Von den mehr als 560 in Deutschland lebenden Wildbienenarten sind mittlerweile 197 gefährdet und 31 Arten vom Aus­sterben bedroht: Durch industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen, Pestizideinsatz und Zerstörung wichtiger Lebensräume. Helfen Sie, dass Deutschland ein Ort der Bienen bleibt.

Wildbienen - unersetzlich und stark bedroht

Ist von Bienen die Rede, denken die meisten Menschen an die Honigbiene. Doch ist diese nur eine von bisher rund 30.000 bekannten Bienenarten; sie ist lediglich die einzige, die domestiziert wurde. Alle anderen werden als "Wildbienen" bezeichnet.

Aktion Wildbienen: Kleine Tierchen mit großer Wirkung Hummel an Fingerhut  (langkath photography / BUND)

Jeder hat schon Wildbienen gesehen, aber nur selten werden sie als solche erkannt, statt dessen werden sie mit Fliegen, Wespen oder anderen Insekten verwechselt. Nur die Hummeln, die auch zu den Wildbienen gehören, sind wohl jedem geläufig. Wildbienen werden, wie auch zum Beispiel Ameisen und Wespen, zu den Hautflüglern gestellt. Von all ihren Hautflügler-Verwandten unterscheiden sie sich vor allem dadurch, dass sie ihre Brut rein vegetarisch von Blütenpollen und Nektar ernähren.

Wildbienen haben eine wesentlich größere Bedeutung für den Naturhaushalt als Honigbienen. Denn aufgrund ihrer Artenfülle können sie ein viel breiteres Spektrum bei der Bestäubung von Blumen, Sträuchern und Bäumen abdecken. Dazu kommt noch, dass viele Pflanzen während der jahrmillionenlangen gemeinsamen Entwicklung mit den Wildbienen ihre Blüten an die speziellen Mundwerkzeuge ganz bestimmter Wildbienen-Gattungen angepasst haben, so dass sie zur Bestäubung vollkommen auf diese angewiesen sind und umgekehrt auch etwa ein Drittel aller heimischen nestbauenden Wildbienen auf ganz bestimmte Blumen spezialisiert sind und ohne diese nicht existieren können. 

Etliche Wildbienen, insbesondere Pelzbienen und Hummeln, besuchen Blüten noch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, wenn Honigbienen den Stock längst nicht mehr verlassen, so dass bei Frostperioden während der Obstblüte die Ernte durch kälteresistente Wildbienenarten zumindest teilweise sichergestellt werden kann. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber sämtliche Wildbienen unter Schutz gestellt.

Mehr Informationen

Wildbienen ein Zuhause geben

Broschüre: Wildbienen ein Zuhause geben Broschüre: Wildbienen ein Zuhause geben - Wie Sie kleine Paradiese für Mensch und Natur schaffen  (BUND)
Broschüre: Vielfalt sorgt für Vielfalt - Einfache Bauanleitungen für Wildbienen-Nisthilfen Broschüre: Vielfalt sorgt für Vielfalt - Einfache Bauanleitungen für Wildbienen-Nisthilfen  (BUND)

BUND-Bestellkorb