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Kreisgruppe Höxter

Müll vermeiden

Der beste Abfall ist der, der überhaupt nicht entsteht. Nachhaltigkeit und Wegwerfmentalität passen nicht zusammen. Abfallvermeidung muss somit das Ziel einer ökologisch ausgerichteten Abfallwirtschaft sein, denn jede Form von Sortierung, Behandlung, Verwertung und vor allem Beseitigung ist mit dem Verbrauch oder Verlust von Rohstoffen und Energie verbunden.

Plastikmüll vermeiden

Joghurtbecher aus Plastik Joghurtbecher aus Plastik  (kalhh / pixabay.com)

Ein durchschnittlicher Plastik-Joghurtbecher hat einen langen Weg hinter sich, bevor er im Einkaufskorb bzw. im Mülleimer landet. Nicht nur der Zucker, die Früchte und die Milch legen auf dem Weg zum Joghurt oft eine lange Strecke zurück, auch die Rohstoffe für den Becher werden von weither angekarrt. Die durch den Transport- und Energieaufwand entstehenden Emissionen tragen zum Klimawandel bei.

Mehrweg statt Einweg

Wir empfehlen, Produkte ohne Kunststoffverpackungen zu kaufen. Joghurt in Mehrweg-Gläsern ist zwar manchmal teurer, aber oft hochwertiger als der in Plastik verpackte. Kaufen Sie, besonders wenn Sie unterwegs sind, keine Getränke in Einwegflaschen. Nutzen Sie wiederbefüllbare Flaschen und Becher, den Salat für unterwegs können Sie auch zu Hause zubereiten und in einer Brotdose mitnehmen.

Plastikfrei einkaufen

Achten Sie grundsätzlich beim Neukauf von Produkten darauf, dass die Verpackungen möglichst nicht aus Plastik bestehen. Wer auf dem Markt einkauft, vermeidet nicht nur Verpackungsmüll, die Waren sind auch frischer und haben einen kürzeren Anfahrtsweg hinter sich. Auch Supermärkte bieten Obst und Gemüse zum Teil ohne Verpackung an. Die Plastikschalen bestehen aus Kunststoffen, die schwerer zu recyceln sind als z.B. Plastikflaschen. Bei Nahrungsmitteln wie Nudeln oder Müsli lohnt es sich, große Portionen zu kaufen.

Übrigens: Auch bei Kosmetik können Sie Plastikabfall vermeiden, indem Sie Körperpflegemittel nachfüllen oder selber machen.

Plastikverpackungen im Laden lassen

Verpassen Sie dem Handel einen Denkzettel und lassen Sie die Umverpackungen für Obst und Gemüse oder anderer Produkte einfach im Laden! Das ist Ihr gutes Recht: Der Handel muss hierfür entsprechende Sammelboxen zur Verfügung stellen. So werden Sie nicht zum Abfalltransporteur, Ihre Plastikmülltonne bleibt leer und sowohl Handel als auch Hersteller müssen sich dem Problem stellen. 

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