Kreisgruppe Höxter

Bau eines Igelhauses für den naturnahen Garten

03. April 2020 | BUND, Lebensräume, Naturschutz

BUND-Tipp für eine gemeinsame Aktion von Eltern und Kindern in den Osterferien.

Igel-Haus mit Dachbegrünung - gebaut aus einer alten Obstkiste  (BUND Lemgo)

In Zeiten von Corona wird vielfach überlegt was man mit Kindern nicht noch machen könnte. Der BUND Lemgo hat dazu einen Vorschlag. Warum nicht ein Igel-Haus für den Garten bauen, das als Sommer- und Winterquartier dient. Benötigt wird eine alte Wein- oder Obstkiste, Bretter oder dicke Pappe, um den Innenraum abzudunkeln und eine wasserfeste Betonplanplatte fürs Dach, die rundum etwa 5 - 10 cm überstehen sollte (alternativ einfaches Brett, das mit Teerpappe abgedeckt wird). Auf der Vorderseite wird ein Eingangsloch für den Igel ausgesägt. Das Dachbrett wird angebracht, das Igelhaus mit etwas Heu oder Stroh gefüllt und an einer ruhigen Ecke des Gartens aufgestellt. Auf das Dach etwas Erde auftragen und wie ein Gründach bepflanzen.

Die Aufstellung eines Igelhauses im Garten macht aber nur Sinn, wenn der Garten insgesamt naturnah gestaltet wurde und der Igel im Garten und Umfeld auch Nahrung findet, die aus Kleinstinsekten, Regenwürmern etc. besteht. Bei einem aufgeräumten Garten, der auch noch mit engmaschigen Draht oder gar mit einem Bretterzaun nach außen absichert ist, macht ein Igelhaus wenig Sinn. Ein kleine Blumenwiese wäre da schon sinnvoll.

Weitere Informationen zum Thema Igelschutz gibt es auf den Internetseiten des BUND Lemgo. Eine Broschüre des BUND „Igel im Garten“ kann per Email: kontakt(at)bund-lemgo.de angefordert werden. Kosten inkl. Versand 3,75 €.

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